Die wichtigsten Grundsätze
Weniger ist mehr!
Entwicklung von Gefühlsbildern im Unterbewusstsein. Und etwas ausführlicher:
Grundsätzlich bin ich der Meinung dass jede Person die Interesse oder Lust auf diesen Sport hat, diesen erlernen und ausüben kann. Das Erlernen dieser Sportart ist grundsätzlich nicht – oder nur beschränkt – vom Alter oder der Form eines Menschen abhängig. Ich vertrete die Meinung, dass jeder Spieler individuell seinen Möglichkeiten entsprechend unterrichtet, betreut und geschult werden muss. Die Bilder, die in so manchen Lehrbüchern und Videos dargestellt und vermittelt werden, sind meines Erachtens nicht für jedermann umsetzbar.
Als ich mich entschlossen habe diesen Sport nicht nur selber auszuüben sondern ihn auch weiter zu vermitteln, habe ich versucht soviel mechanisch differenzierte Schwungsysteme wie möglich kennen zu lernen. Das System, das mich am meisten angesprochen hat, war das von Carl F. Rabito USA: das „Leg separation movement“ System. Dieses System basiert auf Gefühlsbildern und einfach anzuwendenden Aussagen wie:
| die Grossen Muskeln bewegen die kleinen und alle zusammen geben eine Bewegung. |
| Die Beine bewegen den Massekörper (Menschen) und diese Masse erzeugt die zum Golfspiel benötigte Energie, die dann den Schläger bewegt. |
| Der durch einen Griff mit eben diesem Körper verbunden ist. |
| der wiederum den Ball von seinem angestammten Platz verdrängt und mit Hilfe der Ballistik an den Ort befördert, der vom Spieler bestimmt wurde. |
Dieses System, oder lassen sie mich sagen diese Technik, beruht auf dem Verständnis der Fortbewegung des Menschen, und es wird praktisch jeden Tag in irgendeiner Form unserer Bewegungen wiederholt. Rücken, Gelenk und Kraft schonende Bewegungen sind dabei die wichtigsten Kriterien. Der Mensch bewegt sich immer so dass er seine natürliche Stabilisation erhalten wird, und somit Energie und Kraft sparen kann. Diese Technik kann von Spielern aller Spielklassen genutzt und gelernt werden, da es auf keiner Schwungumstellung, sondern auf einer Erweiterung des Bewegungsbewusstseins (Physiognomie) basiert.
Der Grundsatz „weniger ist mehr „ zieht sich wie ein Roter Faden durch meinen Unterricht und die entsprechenden Korrekturen. Ich versuche meinen Schülern diesen Grundsatz aktiv zu vermitteln und durch die permanente Arbeit am Schwung immer wieder aufzufrischen. Ich bin der festen Überzeugung, dass nur mehr Wissen (knowledge) mehr Know how ergeben, und nur das Know how die nötigen Gefühlsbilder in unserem Unterbewusstsein entwickeln kann. Lassen Sie es mich kurz erläutern.
In jedem von uns steckt eine Persönlichkeit die, die ihm aufgetragenen Arbeiten wohl nach dem gleichen Grundprinzip ausführen wird, jedoch die zum Ziel führenden Bewegungen immer anders anmuten lässt: 100 Golfer schwingen den gleichen Club um einen Ball an den gleichen Ort zu Spielen; alle Machen das gleiche, jedoch wird jede Bewegung etwas anders aussehen. Nun werden die einen Spieler „mehr“ und die anderen Spieler „weniger“ nach Golfern anmuten, jedoch werden die meisten die Ihnen auferlegte Aufgabe genau gleich erledigen. Jeder dieser Spieler glaubt für sich Persönlich den Stilistisch schönsten, oder lassen sie mich sagen den Effektivsten Schwung nach seines dafürhalten zu besitzen, und aus genau diesem Grund ist es nicht möglich seinen Schwung nach dem Aussehen zu verändern.
Genau zu diesem Zweck versuche ich das Wissen über die Bewegung beim Schüler zu erweitern damit sein Unterbewusstsein Raum schafft, um neue Bilder des Schwungs zu erstellen.
Stellen Sie sich eine Computer Hard Disc vor: um neue Daten laden zu können müssen sie als erstes die bereits volle Disk Löschen, oder den Speicher erweitern.
Sie werden es nur mit einem Deinstallations Programm schaffen, alle Files aus allen Programmen heraus zu löschen. Sie können aber auch eine neue Version des Programms über die alte Kopieren, man nennt das, das Upgrade eines Programms.
Genau das tue ich in meinem Unterricht, und der Schüler wird danach trainieren genau wie derjenige, der das neue Computer Programm beherrschen will. Golf heisst „127 Muskeln in 1800 Millisekunden auf Hochleistung bringen“. Wie jeder guter Sportler weiss auch der Golfer dass nur Training diese Bilder immer deutlicher werden lassen. Der grosse Rest ist Physik, Ballistik und Material. Meine Schule hat sich daher dieser Technik und der dazugehörigen Methode voll und ganz zugewandt, und die Erfolge sprechen für sich:
| Ein 11 Jähriger nach einer Saison auf dem Platz nun Hcp.13.7 |
| Ein 84 Jähriger Mann 3 Jahre Hcp.27 |
| Eine Frau, die eigentlich wegen Bandscheiben-Vorfall aufhören sollte nun Hcp.22 |
| Ein Spieler der nach seiner Aussage noch nie keinen Slice gespielt hat, spielt nach 3 Unterrichtsstunden Draw. |
| Ein anderer Schüler stellte seinen Schwung von linkshändig auf rechtshändig, er war Rechtshänder, um und gewann nach etwa 8 Stunden Unterricht 3 Turniere in Folge wobei er mit seinem (Linkshänder Hcp.) 18 spielen musste. |
| und viele Beispiele mehr… |

